In der Umgebung des Flussufers entsteht ein flaches, gegliedertes Volumen, eine ruhige und stille Präsenz, welche eine horizontale Linie markiert, die sich den geschwungenen Elementen der Landschaftskulisse unterordnet. Die Gliederung des Baukörpers, die sich den Anforderungen des Kontextes anpasst, definiert die Aussenräume im Verhältnis zur Massstäblichkeit des Gebietes. Der Grundriss des Spitalgebäudes basiert auf der Wesentlichkeit und der Organisation seiner Bestandteile: ein modulares und entwicklungsfähiges System, das im Laufe der Zeit erneuert und erweitert werden kann. Das Projekt stützt sich auf einem Grundprinzip, das mit den geplanten Bauphasen in Zusammenhang steht, die die Infrastruktur der ersten Phase auf zwei Seiten fortsetzen und die ursprüngliche Anordnung beibehalten, ohne jedoch die Zukunft in eine fertige Form zu zwingen. Innerhalb der strukturellen Raster, die auf einem homogenen System und konstanten Geschosshöhen bestehen, können die Inhalte im Laufe des Lebenszyklus des Gebäudes angepasst werden. Das Projekt sieht eine Struktur vor, in der das Konzept des Wachstums ein grundlegender Faktor ist, eine Struktur, die sich ständig weiterentwickelt und erneuert. Für die erste Bauphase (Horizont 2031) wird ein Dispositionskonzept vorgeschlagen, das sofort, präzise und konsequent auf den Kontext reagiert, ohne auf die letzte Phase warten zu müssen, um sich zu verankern und zu definieren. Die ursprüngliche Form besteht aus einem Zentrum und zwei Flügeln, die in der zweiten Realisierungsphase (Horizont 2046) erweitert werden können.