Der Neubau nimmt die Merkmale des industriellen Vokabulars des aktuellen Kulturzentrum KIFF (Kultur in der Futterfabrik) auf, und veredelt diese. Ein grosszügiges Vordach zeichnet den einfachen Neubau als eigenständiges Gebäude und bringt das heterogene Raumprogramm in einer erfassbaren Einheit zusammen. Eine starke öffentliche Geste, welche einladend die Durchlässigkeit des Gebäudes zur Erscheinung bring.
Das 24 Stunden aktive Programm wird zum Ausdruck gebracht, wobei die Aktivitäten der vielschichtigen Nutzungen die visuelle Auswirkung des Gebäudes konstant verändern. Das Fries des Vordachs trägt als aktiver Informationsbanner die Aktivitäten des KIFF an die Öffentlichkeit. Die privaten Programme in den Obergeschossen treten ebenso in Erscheinung, wobei die mächtigen Metallfaltmarkisen das geschehen der Kulturschaffenden von aussen sichtbar werden lässt. Die Materialisierung entspricht sowohl dem industriellen Charakter des Gebäudes, als auch dessen wandelbaren Programmen. Das äussere Erscheinungsbild kann je nach Tageszeit lebendig oder Abstrakt wirken.